Höhepunkte im Norden des Krüger Nationlaparks

Highlights im Norden des Krüger Nationalpark

Der Norden des Krüger Nationalpark ist ein Geheimtipp. Seine Landschaft mit grünen Flussauen, tiefen Schluchten und gigantischen Baobabs ist atemberaubend.

Slow Safari im Norden des Krüger Nationalparks

Das Pafuri Triangle im Norden des Krügers ist nichts für ungeduldige Reisende, die die Big Five schnell auf ihrer Checkliste abhaken möchte. Es ist kein Big Five Gebiet, wie der südliche Teil des Nationalparks. Löwen und Leoparden halten sich hier nicht auf. Und auch Nashörner geben sich äußerst selten die Ehre. Doch wiegen große Elefanten- und Büffelherden und reichlich Hippos und Krokodile diesen „Mangel“ mehr als auf.

Der nördliche Krüger ist eine Landschaft für Freunde der Slow Safari. Für Menschen, die sich an Bäumen genauso freuen können wie an den großen und kleinen Tieren Afrikas. Die sich auf den Busch einlassen und geduldig warten, was die Natur zu bieten hat. Und dann mit herrlichen Sichtungen belohnt werden.

Zebras vor Lalapalmen, Makuleke Pafuri

Büffel im nördlichen Krüger Nationalpark

Doch sind die Höhepunkte im Norden des Krüger Nationalparks nicht nur die Tiere, sondern auch drei Orte: der magische Fieberbaumwald, die imposante Lanner Gorge und der Treffpunkt von Schmugglern und Gaunern.

Fever Tree Forest – Fieberbaumwald

Es ist ein magischer Ort. Feingliedrige, gelb-lindgrün schimmernde Akazien recken sich in den Himmel. Es soll Glück bringen, die zarte Rinde an der Westseite zu reiben und sich dann die Stirn zu berühren.

Fever Tree Forest im Norden des Krüger Nationalparks

Im englischen heißt die Akazie Fever Tree – Fieberbaum. Siedler nannten die Akazie so, weil sie in Malariagebieten wächst. Sie dachten, die Bäume seien die Ursache für das Tropenfieber.

Lanner Gorge

Der Luvhuhvu River hat sich über Jahrmillionen mehr als 150 m tief durch Sandstein und Schiefer gegraben und so die 11 km lange Lanner Schlucht geschaffen. Sie bildet die natürliche Grenze zwischen dem Norden des Krüger Nationalpark und der Makuleke Region.

Lanner Gorge

Lanner Schlucht Makuleke

Die genussvolle Variante die Schlucht anzuschauen ist von einem herrlichen Aussichtspunkt oberhalb einer dramatischen Flusskehre. Die Snacks zum Morgenkaffee oder zum Sundowner werden bei der Aussicht fast zur Nebensache.

Frühstück Lanner Gorge

Die anstrengendere Variante ist der Pafuri Walking Trail, der durch die Schlucht führt.

Crooks Corner – die Gauner Ecke

Im äußersten Zipfel des Krügers mündet der Luvhuhu River in das (oft ausgetrockente) Flussbett des Limpopo Rivers. An dieser Stelle treffen Südafrika, Simbabwe und Mosambik aufeinander.

Crooks Corner im nördlichen Krüger Nationalpark

Heute sind das einzig gefährliche am Crooks Corner die Krokodile und Hippos, die träge im Wasser des Luvuvhu dümpeln.

HIppos und Krokodil am Crooks Corner

Am Ende des 19 Jh. aber wimmelte das Dreiländereck der damaligen Staaten portugiesisch Ostafrika, Südrhodesien und Südafrika nur so von Gaunern. Es war der ideale Zufluchtsort für Waffenschmuggler, Wilderer, Flüchtlinge und alle anderen, die dem Gesetz ausweichen mussten. Verfolgte sie die Polizei des einen Landes, mussten sie nur über den Fluss springen und schon waren sie in Sicherheit.

Informationen

– Lanner Gorge, der Fieberbaumwald und Crooks Corner liegen im Makuleke Contractual Park. Nur Gäste der Lodges The Outpost und ReturnAfrica haben Zugang zu diesen Highlights
– Anreise mit dem Flugzeug: per Charterflug ab Johannesburg zum Pafuri Airstrip
– Anreise mit dem Auto: Sie fahren entweder über das Punda Maria oder das Pafuri Gate in den Krüger Nationalpark

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