Tagesablauf einer Safari

Tagesablauf einer Safari

Wie schaut ein typischer Tag auf einer Safari aus? Am Beispiel eines Tages in Settler’s Drift im Kariega Game Reserve, Südafrika, zeigen wir Ihnen den klassischen Tagesablauf einer Safari.

06:30 Uhr. Das Telefon klinget – ein freundliches „Morning Ma’m“. Im Haupthaus der Lodge ist ein kleines Frühstück mit Kaffee, Tee und etwas Gebäck vorbereitet. Um 07:00h startet die erste Safari des Tages. Wir gehen auf eine Walking Safari. Polite, unser Guide, ist mit einem Gewehr bewaffnet.

Walking Safari mit Guide im Kariega Game Reserve

In einer Linie laufen wir hinter ihm her und erleben, wie der Busch langsam erwacht. Doch zunächst schauen wir auf den Boden. Polite erklärt uns die Spuren der letzen Nacht. Welche Tiere über die weite, offene Fläche gezogen sind. Zeigt uns die Eingänge zu unterirdischen Bauten. Eine sehr praktische WG gehen Aardavarks und Warzenschweine ein. Tagsüber nutzen die nachtaktiven Erdferkeln den Bau, nachts die Warzenschweine. Es ist Mai, Winter in Südafrika. Der Morgen ist noch kalt. Die Tiere haben sich im Gebüsch verkrochen und tauchen nun bei den ersten Sonnenstrahlen vorsichtig auf. Mit ihren feinen Sinnesorganen nehmen Sie uns schneller wahr, als wir sie – und verschwinden erneut im Busch.

Nyala im Kariega Game Reserve Südafrika

Auf unserer Pirschwanderung sehen wir Giraffen, Nyalas, Gnus, und Impalas. Gegen neun Uhr sind wie wieder zurück in der Lodge. Ein üppiges Frühstück wartet auf uns.

Frühstück in der Luxuslodge Settler's Drift, Kariega, Südafrika

Das persönliche Frühstückshighlight – ein mit Früchten gefüllter Pfannkuchen.

Frühstück Settlers Drift Südafrika

Danach ist erst einmal Entspannung angesagt. Von der Veranda in die herrliche Landschaft schauen und am Pool dösen.

Infinity Pool in Settler's Drift Kariega

Und schon ist wieder Zeit für etwas zu essen. High Tea mit köstlichem Kuchen, Frühlingsrollen und Saté-Spießchen.

Afternoon Team in Settler's Drift Kariega

16:00 Uhr. Die Pirschfahrt startet. Ging es am Vormittag vor allem um die kleinen Dinge im Busch, steht der Nachmittag ganz im Zeichen der großen Tiere. Wir werden Zeuge eines Kampfs der Giganten zwischen Elefanten und Nashörnern. Mehr dazu gibt es hier.

Elefanten und Nashörner im Kariega Game Reserve Südafrika

Nach der spannenden Safari steht ein weiteres typisches Highlight einer Safari an. Der Sundowner. Mit einem Gin & Tonic (oder auch einem Bier oder Wein) stoßen wir auf das Erlebte an.

Sundowner im Kariega Game Reserve

Gegen sieben sind wir wieder zurück in der Lodge. Kurz Frischmachen, ein Aperitif vor dem Essen an dr – und dann wartet ein schön gedeckter Tisch auf uns.

"Dinner Settler's Drift Kariega Game Reserve

Praktische Informationen zum Tagesablauf einer Safari

Je nach Land, Jahreszeit und Lodge unterscheiden sich die Tagesabläufe ein wenig.
– Im afrikanischen Sommer (Oktober/November – März/April) starten die Aktivitäten meist schon um sechs Uhr, am Nachmittag geht es eher etwas später los. In der Mittagshitze dösen die Tiere im Schatten und sind nur schwer aufzuspüren.
– In Botswana werden zusätzlich zu den Pirschwanderungen und Pirschfahrten noch Safaris im Mokoro angeboten.
– In Sambia gibt es auch mehrtägige Walking Safaris.
– Gutes Essen gehört zu einer Safari einfach dazu. In manchen Lodges werden so zusätzlich noch am Morgen auf der Pirschfahrt Tee/ Kaffee und Kekse angeboten – und neben dem zweiten Frühstück ein Mittagessen.

In einigen Lodges, wie etwa in Shamwari, erhalten Sie solch ein praktisches Programm bei der Anreise.

Safari Programm vom Shamwari Private Game Reserve

2 Kommentar(e)

  • Monika and Petar Fuchs sagt:

    Das war ja eine echte Schlemmer-Safari! Sieht sehr lecker aus. In Botswana sind wir manchmal noch früher am Morgen zur Safari aufgebrochen. Nach drei Stunden Fahrt durch den Busch gab’s dann ein gutes Frühstück und dann ging’s entweder nochmal zurück ins Bett, um den verpassten Schlaf nachzuholen oder an den Pool. Ein Erlebnis sind in Botswana auch die Fluss-Safaris mit Ausflugsbooten. Schöner kann man die wandernden Elefantenherden und die untergehende Sonne kaum erleben.

    • Daniela Köster sagt:

      Settler’s Drift ist wirklich in jeglicher Hinsicht ein Genuss. Und Botswana kann ich nur zustimmen – Elefanten vom Boot oder Mokoro aus zu sehen ist einzigartig.

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