Afrika - das ideale Ziel für eine Reise nach Corona

Warum Afrika das ideale Ziel für Reisen nach Corona ist

Wonach sehnen Sie sich nach den Wochen des „Social-Distancing“, des Zuhauseseins, der Einschränkungen am meisten? Ich kann es kaum erwarten, wieder in die Natur zu gehen, Weite zu spüren – und natürlich Menschen zu treffen. Und ich möchte endlich einmal wieder verreisen – mit einem Gefühl der Sicherheit. All dies macht für mich Afrika zum idealen Reiseziel für die Nach-Corona Zeit.

Unterkünfte mit unglaublich viel Privatsphäre

Noch bevor es ein Wort dafür gab, haben meine bevorzugten Unterkünfte in Afrika schon eine charmante Art des „Social Distancing“ betrieben. Denn es sind kleine Boutiquehotels und Camps, in denen persönliche Freiheit eine Selbstverständlichkeit ist.

Die kleinen, feinen Lodges haben nur wenige Zelte oder Suiten, die weit voneinander stehen. Einfach, weil viel Wert auf Privatsphäre gelegt wird.

Essen wird ganz selbstverständlich am Tisch serviert – Gedränge am Buffet ist ein Fremdwort.

Wer es besonders privat mag, kann den „exclusive use“ einer Lodge oder eines Camps wählen. Viele Unterkünfte haben zudem eine Villa oder großzügige Familiensuite mit Privatkoch. Oft können Sie ein „private vehicle“ buchen, damit Sie den Geländewagen und Ihren Fahrer ganz für sich alleine haben.

Drei Lodges stehen beispielhaft für diese Konzepte:

Singita Boulders im Sabi Sands Gebiet in Südafrika. Jede Suite hat einen privaten Plungepool. Hier müssen und möchten Sie Ihre Suite kaum verlassen.

Plungepool einer Suite in Singita Boulders Sabi Sand

Otjimbondona in der Kalahari von Namibia. Es gibt nur vier freistehende Villen.

Eine Villa von Otjimbondona

Ol Malo auf dem Laikipia Plateau in Kenia.

Begegnungen mit Menschen

Bei all der Schönheit der Natur und den unglaublichen Tiererlebnissen, die ich in Afrika haben durfte, sind es die Begegnungen mit Menschen, die mir am intensivsten in Erinnerung geblieben sind.

Phanny, von The Outpost, der mich mit seiner Lebensgeschichte so berührt hat.

Lilian, die engagierte Reiseleiterin aus Uganda, die uns alle mit ihrer Begeisterung für ihre Heimat angesteckt hat.

Die vielen intensiven Gespräche abends am Lagerfeuer – oder im Geländewagen.

Wie werden diese Begegnung Post-Corona ausschauen? Ich denke nicht viel anders. Vielleicht sitzen nur noch 4 statt 6 Gäste in einem Geländewagen? Vielleicht werden die Stühle am Lagerfeuer ein wenig weiter auseinandergestellt? Und vielleicht wird der Austausch noch stärker sein.

Natur in so vielen Facetten

Die eigenen vier Wände, vielleicht noch die Stadt auf dem Weg zur Arbeit und ein paar Lebensmittelgeschäfte von innen – das waren die Sinneseindrücke und Landschaftserlebnisse der letzten Wochen. Wie groß und bunt die Welt ist, scheint eine ferne Erinnerung zu sein. Umso mehr freue ich mich darauf, wieder in die Natur zu dürfen. Und wo gibt es eine vielfältigere Natur als in Afrika. Hier wird die Sehnsucht nach Meer, Wüste, Bergen oder nach offenen, grünen Landschaften im Überfluss gestillt.

Meer: Für einen Badeurlaub ideal sind die Küsten von Kenia und Tansania am Indischen Ozean. Rau und faszinierend ist die Küste von Namibia, allen voran die schon fast lebensfeindliche Skelettküste. Ein bisschen von allem bietet Südafrika mit mehr als 3000 km Küstenlinie – vom kalten Atlantik bis zum warmen Indischen Ozean.

Wüste: In Afrika hat auch die Wüste viele Gesichter. Die roten Dünen des Sossusvlei in Namibia, der weiße Kalaharisand in Botswana, der sich im Okavango Delta nach der Flug zu einer grünen Seenlandschaft verwandelt, die harschen Halbwüsten in der kleinen Karoo von Südafrika.

Berge: Einige der markantesten Berge der Welt befinden sich in Afrika. Der Tafelberg von Kapstadt, der schneebedeckte Kilimanjaro in Tansania und die zerklüfteten Gipfel des Mount Kenya in Kenia. Aber es müssen nicht gleich die Superlative sein. Faszinierend sind auch die rollenden Hügel von KwaZulu Natal und die markanten Gipfeln der Drakensberge in Südafrika.

Weite offene Landschaften: Die grünen Savannen der Massai Mara und der Serengeti, die weiß glitzernde Salzpfannen des Etosha in Namibia oder des Makgadikgadi in Botswana, die roten Längsdünen der Kalahari.

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