Elefantenherde im Samburu

Safari im Samburu Nationalpark

Was für ein grandioser Auftakt für eine Safari im Samburu Nationalpark: Wie eine Karawane taucht die Elefantenherde am Fuß der Berge auf. Ein junges Tier führt die Herde an – schlenkert mit dem Rüssel, trötet.

Was macht eine Safari im Samburu Nationalpark so einzigartig?

Antilopen, Giraffen und Zebras – alles schon gesehen. Die Arten aber, die ich hier beobachte, habe ich zuvor noch nie gesehen. Hoch in die Bäume reckt sich ein Gerenuk. Unschwer zu erkennen, woher es seinen deutschen Namen „Giraffengazelle“ hat.

Samburu Nationalpark Gerenuk

Die Giraffen haben ein cognacfarbenes Fell, das von einem weißen Spinnennetz überzogen scheint. Es sind die Netzgiraffen, die nur hier im Norden von Kenia vorkommen.

Netzgiraffe im Samburu

Ein einsames Zebra sucht unter einem dürren Baum Schatten. Ungewöhnlich für mich, da ich Zebras eigentlich eher als Herdentier kenne. Charakteristisch aber für das Grevyzebra, das eher ein Einzelgänger ist. Charakteristisch auch sind seine dichten, fast schwarz-weißen Streifen und das Fehlen von Schattenstreifen.

Zebra unter Akazie

Grevyzebra

Auch die anderen Tierbeobachtungen sind spektakulär. Geparden und Oryx, die sonst sehr scheue Tiere sind, posen hier geradezu vor der Kamera.

Oryx Antilope im Samburu im Norden von Kenia

Gepard in Kenia

Unzählige Elefanten sehe ich an einem Tag. Große Herden mit vielen Jungen, die auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch den Park streifen.

Auch die Birder unter uns sind glücklich. Strauße – kopflos wie immer, eine Sekretärvogel eilt an uns vorbei. Auf einem Ast balanciert ein herrlich blau schimmerndes Vögelchen (als Nicht-Birder kann ich ihn leider nicht bestimmen).

Straußen im Samburu-Nationalreservat

Sekretärvogel in Kenia

Samburu Nationalpark Blauer Vogel

Was eine Safari im Samburu – neben all den tollen Sightings – so besonders macht, ist die Landschaft. Zwischen Fluss und Bergen gehen grüne Douma Palmen in Graslandschaften über, um schließlich zu dichten Dornbuschsavannen zu werden.

Douma Palmen und Elefanten

Giraffen unter Akazien

Praktische Infos zum Samburu Nationalpark

Der Samburu liegt im Norden von Kenia. Er grenzt an das Buffalo Springs und das Shaba Nationalreservat an. Am einfachsten ist er per Flugzeug mit Safarilink zu erreichen. Die Flugzeit beträgt ab Nairobi ca. 1 ½ Stunden. Alternativ fährt man mit dem Geländewagen ab Nairobi gute 5 Stunden (je nach Verkehr).

Im Samburu gibt es zahlreiche Unterkünfte. Sehr schön gelegen sind die etwas größere Samburu Sopa Lodge auf einem Hügel oder das Elephant Bedroom Camp direkt am Fluss. Wunderbar gelegen ist das Saruni Samburu Camp in einer privaten Konzession am Rand des Samburu. Es bietet ein ganz privates, exklusives Safari Erlebnis.

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